Akupunktur


Die Akupunktur beeinflusst über spezifische Punkte auf den Meridianen (Energieleitbahnen) die verschiedenen Körperfunktionen. Feine Nadeln werden auf diese Punkte gesetzt, um Störungen im Energiefluss zu regulieren. Diese stehen ihrerseits in einer Wechselwirkung zu unseren inneren Organen. So gelingt es, mittels Akupunktur in unserem Körper wieder ein Gleichgewicht herzustellen, anstatt bloss Symptome zu beheben. Die Akupunktur ist eine erfolgreiche, von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Alternative oder Ergänzung zur westlichen Medizin.


Tuina


Tuina ist die medizinische Massage der TCM und wird häufig auch chinesische manuelle Therapie genannt. Die Tuina Massage hat das Ziel, die Energie zu stimulieren, die Durchblutung zu fördern, Schmerzen zu lindern und somit das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Behandlung erfolgt auf der Grundlage des Akupunktur-und Meridiansystems. Sie bedient sich spezieller Manipulationen wie Schieben, Streichen, Drücken, Reiben, Klopfen und Vibrieren. Der Tuina-Massage geht eine eingehende Diagnose voraus. Sie ist speziell geeignet für Schmerzen (Muskeln, Nerven, Weichteile, Gelenke) am Bewegungsapparat, bei Erschöpfungszuständen und inneren Krankheiten, kann aber auch zur Prävention eingesetzt werden.


Moxa


Das Beifusskraut (auch Moxa- oder Brennkraut genannt) spielt eine zentrale Rolle in der Moxa-Therapie wegen seiner guten Wirkung bei vielen Erkrankungen. Es steckt voller ätherischer Öle wie dem Cineol und dem Thujaöl. Darüber hinaus weist es als weitere Bestandteile Cholin, Baumharze, die Vitamine A, B, C und D, Tannin, Kaliumchlorid, Eisen und Magnesium auf.

Darum sammelt man das potente Kraut in China seit alters her. Dann wird es zerrieben, zu Kegeln gepresst oder zu Moxazigarren verarbeitet. Diese Kegel oder Zigarren brennen dicht über spezifischen Körperstellen ab. Diese punktgenaue Wärmereiz-Therapie soll in bestimmten Körperregionen die Durchblutung verstärken und den Stoffwechsel sowie bestimmte Organfunktionen anregen. Die Wärmereize wirken ebenso beruhigend und verstärken die körpereigenen Abwehrkräfte.


Akupunktur Liste der Erkrankungen, die laut WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) mit Akupunktur behandelt werden können.


Bronchopulmonale Erkrankungen:

Bronchitis
Pseudokrupp
Hyperreagibles Bronchialsystem

Asthma bronchiale

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Funktionelle Herzerkrankungen

Herzrhythmusstörungen

Angina pectoris
koronare Herzerkrankung

Hypertonie und Hypotonie

Durchblutungsstörungen

 

Gynäkologische Krankheitsbilder:

Zyklusstörungen

Dysmenorrhoe

Prämenstruelles Syndrom

Klimakterisches Syndrom

Mastopathie

Fertilitätsstörungen

Frigidität

Geburtsvorbereitung

Geburtseinleitung

Geburtserleichterung

Laktationsstörungen

 

Neurologische Erkrankungen:

Migräne

Spannungskopfschmerz

Trigeminusneuralgie
Atypischer Gesichtsschmerz

Interkostalneuralgie

Zosterneuralgie

Phantomschmerz

Polyneuropathie

Parästhesien

Lähmungen

Fazialisparese

Vegetative Dysfunktion

 

Gastrointestinale Erkrankungen

Funktionelle Magen-Darm-Störungen

Singultus

Hyperemesis
Ösophagitis

Gastritis

Gastroenteritis

Ulcus ventriculi

Ulcus duodeni

Cholezystitis

Hepatitis
Obstipation, Diarrhoe
Colon irritabile (Reizdarm)
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:

Myofasziale

Schmerzsyndrome

Radikulärsyndrome

Pseudoradikulärsyndrome

Arthralgien

Arthrosen

Arthritis

rheumatoide Arthritis

HWS-Syndrom

Tortikollis

BWS-Syndrom

LWS-Syndrom

Lumbago

Ischialgie

Schulter-Arm-Syndrom
Periarthritis humeroscapularis

Epikondylopathien

Karpaltunnelsyndrom

Koxarthrose

Koxalgie

Gonarthrose

Gonalgie Tendinopathien

(Erkrankungen der Sehnen, z.B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehnenentzündung)

 

Psychische und psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen:

Depressive Verstimmungen

Depression

Schlafstörungen
Erschöpfungszustände

Psychovegetatives Syndrom

Unruhezustände

Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung bei Suchterkrankungen wie: Alkoholabusus Nikotinabusus

Bulimie

Adipositas

 

Urologische Erkrankungen:

Cystitis

Prostatitis

Pyelonephritis
Funktionelle Störungen des Urogenitaltraktes: Reizblase

Harninkontinenz Enuresis nocturna Impotenz

 

Hauterkrankungen:

Urtikaria (Nesselsucht)

Neurodermitis